Marder sind geschickte Kletterer und nutzen kleinste Öffnungen, um sich auf Dachböden einzunisten. Dort verursachen sie Poltergeschräusche in der Nacht, unangenehmen Geruch und teils erhebliche Schäden an Dämmung, Kabeln und Leitungen. Vor allem im Frühjahr, wenn Marder auf der Suche nach einem geeigneten Wurfplatz sind, häufen sich die Fälle in Wohngebieten wie dem Oberbergischen Kreis.
Warum Marder Dachböden als Rückzugsort wählen
Dachböden bieten Mardern genau das, was sie suchen: Wärme, Trockenheit, Ruhe und Schutz vor Fressfeinden. Als dämmerungs- und nachtaktive Tiere klettern sie über Bäume, Fallrohre oder Fassadenbegrünung aufs Dach und zwängen sich durch Lücken an First, Traufe oder beschädigten Ziegeln – Öffnungen ab etwa 5 Zentimetern reichen bereits aus. Einmal eingezogen, kehren Marder oft über Jahre hinweg an denselben Unterschlupf zurück.
So erkennen Sie einen Marder
- Poltern und Kratzen auf dem Dachboden, meist in der Dämmerung oder nachts
- Beschädigte Dämmmaterialien und durchgebissene Kabel
- Kot und Nahrungsreste (z. B. Obstreste, Eierschalen) auf dem Dachboden
- Unangenehmer, moschusartiger Geruch im Dachbereich
- Kratzspuren an Fallrohren, Fassade oder Dachrinne
Welche Schäden ein Marder verursachen kann
Marder benagen bevorzugt Kabelisolierungen, Dämmmaterial und Rohrleitungen – mit teils gravierenden Folgen. Durchgebissene Stromkabel können Kurzschlüsse und Brände auslösen, beschädigte Wasserleitungen führen zu Feuchtigkeitsschäden, und zerstörte Dämmung mindert die Energieeffizienz des Gebäudes. Auch am Auto richten Marder oft Schaden an, wenn sie Kabel oder Schläuche im Motorraum anfressen. Die Reparaturkosten können je nach Ausmaß schnell in die Tausende gehen.
Vorbeugen ist der beste Schutz
Mit dem dauerhaften Verschließen aller Zugangsmöglichkeiten am Dach – etwa an First, Traufe und beschädigten Ziegeln – sowie gezielten Vergrämungsmaßnahmen lässt sich ein erneuter Befall wirksam verhindern. Wichtig ist dabei, dass die Ausgänge erst verschlossen werden, wenn sicher kein Tier mehr im Dachboden ist – sonst sperren Sie den Marder ein. Wir analysieren die Lage vor Ort, finden alle Einstiegspunkte und entwickeln eine dauerhafte, tierschutzkonforme Lösung.
Was tun, wenn der Marder schon da ist
Der Steinmarder unterliegt in vielen Bundesländern dem Jagdrecht, darf aber nicht eigenmächtig getötet oder verletzt werden – eine fachgerechte Vergrämung und der anschließende Verschluss der Zugänge sind der einzig zulässige und nachhaltige Weg. Von Hausmitteln wie starken Gerüchen oder Lärmquellen raten wir ab: Sie zeigen selten dauerhafte Wirkung und können den Marder zusätzlich verunsichern. Wir sorgen für eine fachgerechte, tierschutzkonforme Vertreibung und dichten anschließend alle Schwachstellen am Dach zuverlässig ab.
Akuter Befall? Stellen Sie uns Ihr Anliegen über die Schnellanfrage – wir melden uns schnell und unverbindlich bei Ihnen.



