Hausmaus

Die Hausmaus (Mus musculus) ist ein weit verbreiteter Schadnager, der sich bevorzugt in Gebäuden und in unmittelbarer Nähe des Menschen ansiedelt.

Körperlänge bis ca. 10 cm, Gesamtlänge inkl. Schwanz bis ca. 20 cm

Graubraunes Fell, Bauch etwas heller

Gewicht ausgewachsener Tiere ca. 20 g

Kot, Nagespuren und Laufwege als typische Hinweise

Dämmerungs- und nachtaktiv

Eine kleine braune Maus steht aufrecht auf ihren Hinterbeinen im grünen Gras, die Vorderpfoten dicht an die Brust gedrückt, vor einem verschwommenen grünen Hintergrund.
Umriss eines Hauses mit einem Vogel und abstrakten Formen im Inneren, alles in Weiß auf einem hellgrauen Hintergrund.

Lebensweise & Befallorte

Hausmäuse sind extrem vermehrungsfreudig. In beheizten Gebäuden vermehren sie sich ganzjährig.
Sie leben in Familienverbänden, sind revierbildend und nutzen Hohlräume, Zwischendecken sowie Dämmmaterialien als Nist- und Gangsysteme. Bevorzugte Nahrung sind Getreide und Getreideprodukte, grundsätzlich sind sie jedoch Allesfresser.

Ein einfaches Symbol, das eine Mondsichel und eine Sonne nebeneinander zeigt, die sowohl Tag als auch Nacht darstellen.

Vorkommen

Ursprünglich aus Vorderasien stammend, ist die Hausmaus heute weltweit verbreitet.
Sie lebt überwiegend in Gebäuden, Lagerstätten, landwirtschaftlichen Betrieben sowie in Scheunen mit Heu- oder Strohlagerung.

Eine kleine braune Maus mit großen schwarzen Augen hockt auf dem Boden und knabbert an einem grünen Blatt inmitten von trockenen Zweigen und Erde.
Ein Schildsymbol mit einer Tür, einer Zickzacklinie und einem Häkchen, das für Sicherheit oder Schutz steht.

Ursachen & Prävention

Hausmäuse gelangen häufig durch:

  • nicht dicht schließende Türen

  • kleine Spalten und Öffnungen (unter 1 cm)

Absolute Sicherheit ist kaum möglich. Sauberkeit, sichere Lagerung von Lebensmitteln sowie das Verschließen von Eintrittsstellen reduzieren das Risiko deutlich.

Dreieckiges Warnzeichen mit einem Symbol für biologische Gefahren über einem Bild einer Flüssigkeit, die aus einem Behälter fließt, um auf gefährliche oder biologisch gefährliche Flüssigkeiten hinzuweisen.

Typische Schäden & Risiken

  • Verunreinigung und Beschädigung von Lebensmitteln

  • Hygienerisiken durch Kot und Urin

  • Übertragung von Krankheitserregern

  • Beschädigung von Dämmungen und elektrischen Leitungen

  • Erhöhtes Brandrisiko durch angenagte Kabel

Wie erfolgt die Bekämpfung?

Die Bekämpfung von Hausmäusen erfolgt je nach Befallsstärke und Objekt durch den gezielten Einsatz geeigneter Fallen- oder Ködersysteme. Dabei kommen ausschließlich zugelassene Verfahren unter Berücksichtigung gesetzlicher Vorgaben zum Einsatz.

Da eingesetzte Präparate Risiken für Menschen, Haus- und Wildtiere bergen können, sollte die Durchführung ausschließlich durch einen qualifizierten Schädlingsbekämpfer erfolgen.

Für einen nachhaltigen Erfolg ist es zudem entscheidend, Zugangsmöglichkeiten zu verschließen sowie Nahrungsquellen und Versteckplätze zu reduzieren. Nur die Kombination aus fachgerechter Bekämpfung und präventiven Maßnahmen verhindert einen erneuten Befall.