Hausmaus
Die Hausmaus (Mus musculus) ist ein weit verbreiteter Schadnager, der sich bevorzugt in Gebäuden und in unmittelbarer Nähe des Menschen ansiedelt.
Körperlänge bis ca. 10 cm, Gesamtlänge inkl. Schwanz bis ca. 20 cm
Graubraunes Fell, Bauch etwas heller
Gewicht ausgewachsener Tiere ca. 20 g
Kot, Nagespuren und Laufwege als typische Hinweise
Dämmerungs- und nachtaktiv

Lebensweise & Befallorte
Hausmäuse sind extrem vermehrungsfreudig. In beheizten Gebäuden vermehren sie sich ganzjährig.
Sie leben in Familienverbänden, sind revierbildend und nutzen Hohlräume, Zwischendecken sowie Dämmmaterialien als Nist- und Gangsysteme. Bevorzugte Nahrung sind Getreide und Getreideprodukte, grundsätzlich sind sie jedoch Allesfresser.
Vorkommen
Ursprünglich aus Vorderasien stammend, ist die Hausmaus heute weltweit verbreitet.
Sie lebt überwiegend in Gebäuden, Lagerstätten, landwirtschaftlichen Betrieben sowie in Scheunen mit Heu- oder Strohlagerung.

Ursachen & Prävention
Hausmäuse gelangen häufig durch:
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nicht dicht schließende Türen
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kleine Spalten und Öffnungen (unter 1 cm)
Absolute Sicherheit ist kaum möglich. Sauberkeit, sichere Lagerung von Lebensmitteln sowie das Verschließen von Eintrittsstellen reduzieren das Risiko deutlich.
Typische Schäden & Risiken
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Verunreinigung und Beschädigung von Lebensmitteln
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Hygienerisiken durch Kot und Urin
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Übertragung von Krankheitserregern
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Beschädigung von Dämmungen und elektrischen Leitungen
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Erhöhtes Brandrisiko durch angenagte Kabel
Wie erfolgt die Bekämpfung?
Die Bekämpfung von Hausmäusen erfolgt je nach Befallsstärke und Objekt durch den gezielten Einsatz geeigneter Fallen- oder Ködersysteme. Dabei kommen ausschließlich zugelassene Verfahren unter Berücksichtigung gesetzlicher Vorgaben zum Einsatz.
Da eingesetzte Präparate Risiken für Menschen, Haus- und Wildtiere bergen können, sollte die Durchführung ausschließlich durch einen qualifizierten Schädlingsbekämpfer erfolgen.
Für einen nachhaltigen Erfolg ist es zudem entscheidend, Zugangsmöglichkeiten zu verschließen sowie Nahrungsquellen und Versteckplätze zu reduzieren. Nur die Kombination aus fachgerechter Bekämpfung und präventiven Maßnahmen verhindert einen erneuten Befall.