Kleidermotte
Die Kleidermotte (Tineola bisselliella) ist ein weltweit verbreiteter Textilschädling. Die eigentlichen Schäden werden nicht durch die Motten selbst, sondern durch ihre Larven verursacht, die tierische Textilfasern zerstören.
Körperlänge ca. 4–9 mm
Silbrig-strohgelbe Vorderflügel
Lange Fransen an Vorder- und Hinterflügeln
Unscheinbares, lichtscheues Erscheinungsbild
Larven bauen röhrenförmige Gespinste aus Textilfasern
Typische Fraßlöcher in Wolltextilien

Lebensweise & Befallorte
Kleidermotten bevorzugen dunkle, trockene und warme Räume. Die Weibchen legen bis zu 250 Eier direkt auf geeignete Materialien wie Wolle, Pelze oder Federn ab.
Die Larven ernähren sich von tierischen Fasern wie Wolle, Haaren oder Federn. Aus diesen Materialien fertigen sie schützende Gespinströhren, die sie nur zur Nahrungsaufnahme verlassen.
Typische Befallorte sind Kleiderschränke, Wollteppiche, Polstermöbel, Pelze, Daunenkissen sowie textile Wandbehänge.
Vorkommen
Die Kleidermotte ist weltweit verbreitet und tritt überall dort auf, wo tierische Textilien vorhanden sind. Besonders häufig findet man sie in Wohnungen, Museen, Theatern oder Lagerräumen mit empfindlichen Stoffen.
In Privathaushalten werden insbesondere Kleiderschränke oder selten genutzte Textilien befallen.
Typische Schäden & Risiken
Kleidermotten gelten als klassische Materialschädlinge.
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Lochfraß an Wollkleidung und Teppichen
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Zerstörung von Pelzen, Fellen und Federmaterialien
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Schäden an Polstern und Daunenkissen
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Sekundäre Schäden an pflanzlichen oder synthetischen Fasern durch Gespinströhrenbau
Der wirtschaftliche Schaden kann insbesondere bei hochwertigen Textilien erheblich sein.
Ursachen & Prävention
Ein Befall entsteht häufig durch zufliegende Motten, die im Sommer in Wohnräume gelangen und ihre Eier unbemerkt ablegen. Dunkel gelagerte, selten bewegte Textilien sind besonders gefährdet.
Präventive Maßnahmen:
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Regelmäßiges Lüften und Bewegen von Textilien
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Saubere Lagerung empfindlicher Kleidung
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Verwendung abschreckender Produkte mit ätherischen Ölen
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Einsatz von Pheromonfallen zur Befallskontrolle
Eine frühzeitige Kontrolle ist entscheidend, da Larven lange unbemerkt aktiv bleiben können.

Wie erfolgt die Bekämpfung?